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Ein lauer Sommerabend auf der Terrasse oder dem Balkon könnte so entspannend sein – würden da nicht all die Mücken auf der Suche nach ihrer nächsten Blutmahlzeit umherschwirren.

Nach einem Stich erkennt der Körper das mit dem Stich in den Körper eingedrungene Eiweiß als Fremdkörper und wehrt sich dagegen. Der Botenstoff Histamin kämpft und dabei werden die Nervenenden gereizt. Jetzt beginnt es zu jucken!

Gut, wenn man jetzt sofort eine kühlende, antiallergische Salbe zur Hand hat. Alternativ kann man die Stelle auch mit einem – in ein Tuch gewickelten – Kühlpack kühlen. Wenn nichts davon zur Hand ist, dann schadet auch ein bisschen Spucke auf dem Mückenstich nicht, die Feuchtigkeit kühlt nämlich auch etwas.

Probieren kann man es auch mit dem Gegenteil: Mit Hitze. Sogenannte Stichheiler geben Hitze ab und werden für wenige Sekunden auf die Haut gedrückt. Am optimalsten ist es, wenn dieses Gerät mit 51 Grad Celsius für fünf Sekunden auf die betroffene Hautstelle gedrückt wird.

Keine gute Idee ist es, die Einstichstelle mit den Fingernägeln zu bearbeiten. Hierbei können Bakterien in die Wunde gelangen und es kann zu Entzündungen kommen. Und: Mückenstiche sollten nicht der prallen Sonne ausgesetzt werden, die die Haut weiter reizen kann.

Am besten kommt die Mücke erst gar nicht zum Zuge: Lange Kleidung oder ein engmaschiges Fliegen- bzw. Mückengitter vor dem Schlafzimmerfenster kann helfen und die Regentonnen sollten auch geschützt werden, damit die Mücken hier nicht ihre Eier ablegen können und nach einigen Tagen so hunderte neue Plagegeister entstehen.

In diesem Sinne wünscht Ihnen der Fachdienst Senioren einen stichfreien Sommer.